|
.
Intuitive Traumarbeit von Harald R. Meder
Tiefenpsychologe, Traumexperte und Sachbuchautor
Die
Geschichte der intuitiven Traumarbeit (IT) ist so alt wie die Menschheit
selbst. Schon vor Jahrtausenden haben die Menschen geträumt und den
Träumen immer großes Interesse entgegengebracht. In den frühen
Hochkulturen waren Personen, die Träume souverän deuten konnten, hoch
angesehen. Das wohl bekannteste Beispiel ist der biblische Joseph, der
Sohn des Israel, der die Träume des Pharaos von den sieben mageren und den
sieben fetten Jahren deutete und dafür in den Rang eines Statthalters
erhoben wurde. Ende des 18. Jahrhunderts trat
in der Oneirologie, der Traumdeutungskunst, eine Wende ein. Sigmund Freud
veröffentlichte im Jahr 1900 sein Standardwerk der Traumdeutung. Und damit
nahm der Umgang mit Träumen einen Verlauf, von dem man beim besten Willen
nicht behaupten kann, dass er der Sache dienlich war, denn Freud war
Spiritualität ein fremder Begriff.
Im Jahr 1980 legte der Tiefenpsychologe Harald R. Meder ein Buch vor, das
unter klinischen Psychologen und den Freudschen Epigonen massiven Protest
auslöste. Er behauptete darin, dass jeder Mensch von Geburt an die
Fähigkeit hat, seine und die Träume anderer Personen intuitiv, also in
Intuitiver Resonanz, zu deuten. Nebenbei widerlegte er sowohl die
Freudsche Theorie vom Trauma der Geburt als auch die Theorie der
Psychologin Patricia Garfield über die von ihr kreierte Senoi-Methode.
Kurz nach dem spektakulären Debut entstanden weitere TraumBücher und
stellte Meder die Intuitive Traumarbeit vor. Das Buch gleichen Titels
wurde zugleich in Bern, Frankfurt, New York und Paris vorgestellt und war
in kürzester Zeit vergriffen. Jedoch, man kennt diesen Vorgang, der Erfolg
wurde von der Fachwelt ignoriert. Man zog es vor, das verquere Theorem des
einstmaligen Charcout-Schülers und passionierten Kettenrauchers Freud
wiederzukäuen, weil das wesentlich einfacher ist als das Infragestellen
und eine daraus resultierende Neuorientierung. Meder wanderte in die
Esoterik ab, wo die damals federführende Wochenzeitschrift, die "NEUE
WELTSCHAU", ihn Europas besten Traumexperten nannte. Die intuitive
Traumarbeit wurde als Teil
der MUGA®–Lehre bei der Organisation Mondiale de la Propriete
Intellectuelle, der Weltorganisation für geistiges Eigentum, registriert
und international geschützt.
Nach Meder ist der Traum ein Feedback des unbewussten Seelenbereichs.
Dieses Feedback verfolgt den Zweck, uns auf einen Lebenskurs zu bringen,
der uns in unserem Sosein voll entspricht. Eine ähnliche Ansicht vertraten
die Altvorderen, indem Sie den Traum als Brücke zur Transzendenz
auffassten. Während Freud den unbewussten Seelenbereich als eine Art
Apparat begriff, den man im Bedarfsfall reparieren kann, spricht Meder von
einem Feinstofflichen Organismus, der eigenständig denkt und uns Feedbacks
gibt, deren Sinn es ist, dass wir uns unserem Sosein und unserer
Bestimmung gemäß entfalten. Die von ihm entwickelte IT ist ein Dialog mit
dem Unbewussten. Durch diesen Dialog lassen sich viele Konflikte zwischen
dem Unbewussten und dem Bewusstsein beilegen und kann vielen
psychosomatischen Erkrankungen die seelische Komponente entzogen werden.
weiter: ->
Traumdeutung was bringt das?
|